BARF (Bones and raw Food), vegetarisch, Bio – es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, seinen Hund zu ernähren. Dabei sollte jedoch stets auf die angemessene Zufuhr aller wichtigen Nährstoffe geachtet werden. Hier einige Hinweise.

Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter. Es wird zwischen erstklassigem und gewöhnlichem Hundefutter unterschieden. Der Preis muss dabei nicht unbedingt ausschlaggebend sein. Der Hauptunterschied ist folgender: die sog. hochwertigen Produkte erhalten ihre Proteinquellen aus „gutem und echtem Fleisch“, während die Hersteller von gewöhnlichem Hundefutter die Proteine aus preiswerteren Quellen wie beispielsweise Schlachtabfällen oder Kornproteinen beziehen.

Hund im Hundenapf

Bio Futter = besseres Futter?

Doch für den Käufer kann es sich als schwierig gestalten, gutes Hundefutter zu finden, da jeder Hersteller sein Produkt mit dem Begriff „Premium“ vermarkten kann und darf. Folglich ist es wichtig, auf die genauen Bestandteile, die im Hundefutter enthalten sind, zu achten. Zudem ist Hundefutter oft mit Schadstoffen belastet. Obwohl die Hersteller oft mit dem Slogan „frei von Konservierungsstoffen“ werben, sollte der Käufer wissen, dass es dennoch legal ist, wenn letztendlich Konservierungsstoffe in dem Hundefutter enthalten sind. Aus diesem Grund steigen immer mehr Hundebesitzer auf sog. Bio-Futter um. Dies hat zu einer steigenden Anzahl an chemikalienfreien Hundefutter-Produkten geführt. Zudem ist Bio-Hundefutter häufig cholesterinärmer und verhindert außerdem Futtermittel-Allergien.

Wichtige Nährstoffe

Es existiert eine Anzahl von grundlegenden Nährstoffen, die auf jeden Fall im Futter für Ihren Vierbeiner enthalten sein sollte. Dazu zählt u.a. Wasser. Natürlich sollte Ihrem Hund auch außerhalb der Futterzeiten immer eine zusätzliche Wasserquelle  bereit stehen. Auch Proteine zählen zu den essentiellen Nährstoffen. Sie dienen dazu, Körpergewebe aufzubauen, zur ersetzen oder aufrecht zu erhalten. Des Weiteren sollte gutes Hundefutter Kohlenhydrate als Hauptenergiequelle enthalten, die beispielsweise Kartoffeln geliefert werden. Auch Fette sind lebenswichtig, da sie u.a. benötigt werden, um verschiedene Vitamine aufzunehmen. Oftmals dienen Fette jedoch  auch als Geschmacksträger. Der tägliche Bedarf an Kalzium, Eisen und anderen Mineralstoffen und sowohl fett- als auch wasserlöslichen Vitaminen sollte natürlich ebenfalls gedeckt werden. Diese helfen nämlich dabei, den Körper des Hundes funktionsfähig zu erhalten.

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