Schon mal darauf geachtet, was in kommerziellen Leckerlis so alles drin ist? Wer seinen Hund barft, der sollte hier nicht wieder in alte Gewohnheiten verfallen, sondern konsequent bleiben. Denn herkömmliche „Süßigkeiten“ für den Hund sind wortwörtlich solche: oft sind vor allem Kohlenhydrate und Zucker enthalten, Fleisch haben diese Produkte oft nur im Vorbeifahren gesehen. Dabei ist es nicht schwierig, Hundekekse selber herzustellen – haltbar sind diese übrigens auch einige Zeit, da durchs Backen sehr trocken.

Hundekekse selber backen

Selbstgebackene Hundekekse schmecken den Vierbeinern nicht nur hervorragend, sondern sind auch gesünder als die herkömmlichen Leckerlis

Was darf alles in den Hundekeks hinein?

Letztlich darf in den Hundekeks all das hinein, was wir auch beim Barfen verwenden würden: Gemüse und Fleisch, Fisch und Eigelb. Lesen Sie hierzu auch unseren Barf-Speiseplan. Außerdem backen sich die Kekse mit einem gewissen Getreideanteil als Bindemittel leichter. Vorsicht – hier sollte man glutenfreies Getreide verwenden, weil Gluten im Verdacht steht, Allergien beim Hund auszulösen. Glutenfrei sind zum Beispiel Reismehl, Hirse und Amaranth, aber auch Maismehl. Beliebt unter Hunden sind übrigens scheinbar Hundekekse mit Leberanteil – hört man so. Für Allergikerhunde gibt es aber auch eine getreidefreie Variante auf Buchweizen- oder Kichererbsengrundlage.

Grundteig zum Hundekekse selber backen

Als Basis für Gluten-freie Kekse kann man Maismehl nehmen, dazu dann Eigelb und etwas Öl und diesen Grundteig dann mit Fleisch oder Thunfisch anreichern. Außerdem kann man auch püriertes Gemüse (nicht gekocht) oder Leberwurst dazu geben. Welches Gemüse verwendet werden darf, können Sie auf unserer Gemüse- und Obstliste für Hunde nachlesen. Letztlich alles, was auch im Napf landet, darf hier auch dazu. Den Teig kann man dann entweder ausrollen und ausstechen oder zu kleinen Kugeln formen. Danach kommen die Hundekekse dann bei 160 Grad etwa eine halbe Stunde in den Ofen. Ähnlich wie beim Plätzchen backen ist es wichtig, dass die Kekse gleichmäßig aushärten und innen nicht noch weich sind.

Hundekekse

Selbstgebackene Kekse mit Lebergeschmack begeistern die meisten Hunde.

Rezept für selbstgebacke Leber-Hunde-Kekse

Zutaten:

  • 200 g feine Haferflocken
  • 200 g grobe Haferflocken
  • 300 g körniger Frischkäse
  • 250 g Leberwurst
  • 2 EL Maiskeimöl
  • 2 Eier

Zubereitung:

Den Backofen auf 190° C vorheizen und ein Blech mit Backpapier vorbereiten. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gut durchkneten. Anschließend walnussgroße Teigmengen zu kleinen Kugeln formen und auf dem Blech etwas abflachen.

Backzeit:

30 Minuten bei 190° C.

Lagerung der Kekse

Ist der Keks durch und durch trocken, dann kann er einige Zeit in einer Dose gelagert werden, allerdings nicht unter Luftausschluss. Insgesamt rät es sich, die Kekse immer wieder zu backen und dann frisch zu verfüttern. Vorsicht ist übrigens geboten, wenn Sie die Hundekekse aus dem Ofen nehmen: ihr Hund würde sich fürchterlich an den heißen Plätzchen verbrennen. Ihn also besser festhalten und erst die abgekühlten Plätzchen verfüttern!

PS: In einigen Rezepten findet man Knoblauch als Zutat. Hier sollten Sie vorsichtig sein, Knoblauch enthält, genau wie Zwiebeln, Alliin und ist in einer zu hohen Dosis giftig für unsere Hunde!

Bilder: 1: © Kati Neudert / Shutterstock.com, 2: © BranstonandTwiglet / istock.com

 

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